In Sachen Prospektverteilung immer optimal beraten

Glossar

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Begriff Definition
Wirksame Reichweite

Reichweite eines Mediums oder eines Streuplanes z.B. einer Prospektverteilung nach Berücksichtigung der Kontaktbewertungskurve. Gilt z.B. die "one-step-function 6 +", dann ist die wirksame Reichweite nur durch diejenigen Personen definiert, die 6 und mehr Kontakte erhalten.

Wirkungsschwelle

Anzahl der mindestens notwendigen werblichen Anstöße von TV- über Print bis Haushaltswerbung bei einer Person, um diese zu einer gewünschten Reaktion, meist zum Kauf des beworbenen Produktes, zu veranlassen. Wird als Steuerungsfunktion für die Kontaktverteilungen in Mediaselektionsprogrammen verwendet.

Wirtschaftlichkeitsvergleich

Die Eignung bestimmter Werbeträger oder -kombinationen unter spezifischen Voraussetzungen wie Personen- und / oder Mediagewichtung lassen sich anhand von Wirtschaftlichkeitsvergleichen überprüfen. Das kann z.B. mittels einer Gegenüberstellung von Wirksamer Reichweite und Kosten der jeweiligen Streupläne von Werbeträgern wie Postwurfsendungen erfolgen.

Wochenblatt

Ein Wochenblatt ist ein Printmedium und gehört der Gattung der Zeitung an. Klassischerweise wird ein Wochenblatt kostenlos abgegeben und finanziert sich hauptsächlich durch Anzeigen und beigelegte Haushaltswerbung. Es bestehen eine Vielzahl von Namen wie Anzeigenzeitung, (kostenlose) Wochenzeitung, Wochenblatt, Anzeigenblatt oder Stadtteil-Zeitung. Die Titel werden in Österreich Regionale Wochenzeitungen, in Oberbayern und in der Schweiz häufig schlicht Anzeiger genannt. Im englischen Sprachraum werden sie als free papers bzw. (free) non-daily papers bezeichnet.

Im Gegensatz zur Haushaltswerbung dürfen Anzeigen- und Wochenblätter auch an Haushalte mit Werbeverbot zugestellt werden. Ein Vorteil gegenüber der Direktverteilung ist oftmals die größere Akzeptanz aufgrund redaktioneller Inhalte und lokalem Geschehen, in die die Postwurfsendungen eingebettet sind. Als Nachteil sind oftmals die geringere Aufmerksamkeit der gegenüber dem eigentlichen Werbemedium sowie eine oftmals schwierigere Belegungsmöglichkeit nur einzelner Orte oder Ortsteile zu nennen.

Wurfsendung

Als Wurfsendung wird Werbung bezeichnet, bei der das Werbemittel in die Briefkästen der Zielgruppe bzw. des Zielgebiets eingeworfen wird. Unadressierte Werbung mit der Post wird als Postwurfsendung bezeichnet, unadressierte Werbung mit anderen Zustelldiensten meist als Haushaltwerbung oder Haushaltdirektwerbung. Die Zustellung einzelner Häuser oder Straßenabschnitte ist (in der Regel) damit nicht möglich, denn die Auswahl von Zielgebieten und logistische Planung erfolgt auf Gebietsebene.

Die Werbung kann bzw. muss aber auch nicht personalisiert werden und erreicht in der Folge auch geringere Responsequoten, als z.B. adressierte Werbung. Sie ist jedoch auch wesentlich kostengünstiger, da der logistische Aufwand im Vergleich zu adressierten Werbeformen deutlich geringer ist. Mit Hilfe von soziodemographischen und anderen Merkmalen lassen sich geeignete Zustellgebiete mit dem Zielgruppennavigator nach Zielgruppen und anderen Faktoren so auswählen und optimieren, so dass Streuverluste weitestgehend reduziert und Responsequoten erhöht werden können. Auf diese Weise optimierte Wurfsendungen werden auch als Selektion, selektive Verteilung oder Spezialselektion bezeichnet.

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