In Sachen Prospektverteilung immer optimal beraten

Glossar

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Begriff Definition
Panel

Repräsentative Stichprobe, die in regelmäßigen Abständen befragt oder beobachtet wir.

Panel-Effekt

Unter dem Begriff Panel-Effekt subsumiert man zwei Phänomene, die die Repräsentativität der Panel-Ergebnisse beeinträchtigen können: Zum einen kann es sein, dass die untersuchte Person aufgrund der Tatsache, dass sie beobachtet wird, ihr Verhalten ändert, zum anderen kann es sein, dass sie mit der Zeit bei den Aufzeichnungen der Ereignisse nachlässiger wird.

Phasenweise Nutzung

Das Lesen von Zeitschriften lässt sich in drei Phasen einteilen:

  • Vorblätterphase: Beim ersten Kontakt mit der Ausgabe wird flüchtig durchgeblättert, ein Artikel eventuell angelesen.
  • Hauptlesephase: intensive Nutzung der Artikel.
  • Nachblätterphase: Das Heft wird nochmals durchgeblättert, überblätterte Artikel werden gelesen.

Anzeigen werden vor allem in der Hauptlesephase wahrgenommen, werden Beileger wie Haushaltswerbung in der Vorblätterphase die größte Beachtung finden.

Planung

Eine Planung (im Kontext des Zielgruppennavigators) enthält alle raumbezogenen Angaben zur Steuerung einer Marketing-Maßnahme. Dazu gehören die Zielgebietsliste (z.B. Postleitzahlen), ggf. die (Filial-)Standorte des Werbetreibenden, die Planungsmethode und die Planungsparameter (z.B. Selektion um Standort nach Radius = 3 km), die Zielgruppendefinition sowie das errechnete Gesamtpotenzial für den jeweiligen Zweck (z.B.

Direkverteilung von Haushaltswerbung). Eine Planung mit dem Zielgruppennavigator ist grundsätzlich zunächst kostenlos, ebenso wie Planungsergebnisse als Grob-Kalkulationsgrundlage. Erst ein Download von detaillierten Planungsergebnissen ist kostenpflichtig.

PLZ 8

Die PLZ8 ist eine durch microm definierte feinere Untergliederung aller Postleitzahlen Deutschlands. Insgesamt weist diese homogene Raumgliederung 78.338 PLZ8-Gebiete mit durchschnittlich 500 Haushalten auf. Die postleitzahlscharfe PLZ8 stellt eine ideale Grundlage für die Darstellung und Analyse von raumbezogenen Sachverhalten auf einer kleinräumigen Gebietsgliederung dar.

Jede einzelne PLZ8 wird durch eine 8-stellige ID gekennzeichnet, beispielsweise 60389.622 oder 60389.628. Diese Schlüsselnummer setzt sich aus der zustellbezogenen 5-stelligen PLZ und einer 3-stelligen, innerhalb einer PLZ eindeutigen, Nummer zusammen. Die PLZ8 lassen sich in Karten durch einen Referenzpunkt (PLZ8-Mittelpunkt) oder als Fläche darstellen.

Point of Interest

Als Points of interest (engl.) [Abk. POI] werden Geodaten bezeichnet, die Infrastruktur-Standorte jeglichen Typs beinhalten, z.B. Theater, Kinos, Sporthallen etc. POIs sind in der Regel punktbezogen, im Gegensatz zu flächenhaften Geodaten, wo Haushaltswerbung verteilt wird. Häufig werden in letzter Zeit auch Objekte wie Gebäude, Bäume, Geländemerkmale und andere Liegenschaften als POIs bezeichnet. Auch Eigene Standorte oder Wettbewerbsstandorte können als POIs bezeichnet werden.

Prospekt

Der (mittel- und süddeutsch auch „das“) Prospekt (v. lat. prospectus „Hinblick, Aussicht, Ansicht“; lat. pro-spicere „hinsehen, hinausschauen“) ist eine Werbepublikation, meist ein Druckerzeugnis, in umfangreicher Form auch ein →Katalog. Er enthält zumeist Beschreibungen der Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens oder des Unternehmens als solches. Prospekte werden vorrangig von Wirtschaftsunternehmen genutzt, aber auch von öffentlich-rechtlichen Unternehmen und Institutionen herausgegeben und häufig via Prospektverteilung an den Mann gebracht.

Man unterscheidet häufig zwischen Produkt- und Image-Prospekt:

In einem Produkt-Prospekt wird in der Regel ein ganz bestimmtes Produkt, eine zusammenhängende Produktserie oder mehrere verschiedene Produkte eines Unternehmens vorgestellt, wobei man unter „Produkt“ im Allgemeinen sowohl bestimmte Waren oder Warengruppen versteht, als auch spezielle Dienstleistungen (zum Beispiel Bank- oder Versicherungsprodukte und andere). In Produkt-Prospekten werden meist auch die Preise der beworbenen Produkte genannt, insbesondere dann, wenn der niedrige Preis als hervorgehobenes Kaufargument fungieren soll. In Versandhauskatalogen ist die Nennung von Preisen allgemein üblich. Aber nicht immer werden in Prospekten die Preise genannt – entweder, um potenzielle Kunden zu einer Kontaktaufnahme zu veranlassen oder um die Möglichkeit zur Unterbreitung individueller Preisangebote offen zu halten, zum Beispiel im Investitionsgütermarketing. Ein Produkt-Prospekt wird häufig als Postwurfsendung verteilt.

In einem Image-Prospekt wird zumeist besonderer Wert auf die Darstellung des Unternehmens und seiner Philosophie gelegt; es stellt also im Gegensatz zum Produkt-Prospekt das Unternehmen als solches in den Vordergrund. Hierbei spielen wesentliche Aspekte der Corporate Identity eines Unternehmens eine übergeordnete Rolle. Image-Prospekte sind deshalb häufig aufwendiger und anspruchsvoller gestaltet, als beispielsweise wöchentlich, monatlich oder saisonal erscheinende Produkt-Prospekte. Bei großen Unternehmen (Aktiengesellschaften, Konzernen, Organisationen u. a.) können bestimmte Teile des Unternehmens auch in einem gesonderten Image-Prospekt dargestellt werden. Auch Parteien, Organisationen, Vereine oder Verbände nutzen (neben anderen Medien) fast ausschließlich die Form des Image-Prospekts für ihre Selbstdarstellung.

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