In Sachen Prospektverteilung immer optimal beraten

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Begriff Definition
Abonnement

Zeitungen und Zeitschriften können im Abonnement bei Verlagen oder der Post bestellt werden. Die Lieferung der einzelnen Ausgaben erfolgt über einen bestimmten Vertragszeitraum. Eine weitere Bezugsart dieser Medien ist der Einzelverkauf (EV), bei Zeitschriften auch der Lesezirkel (LZ).

Abonnenten

Zeitungen und Zeitschriften können im Abonnement bei Verlagen oder der Post bestellt werden. Die Lieferung der einzelnen Ausgaben erfolgt über einen bestimmten Vertragszeitraum.

Eine weitere Bezugsart dieser Medien ist der Einzelverkauf (EV), bei Zeitschriften auch der Lesezirkel (LZ). Affinität ist die Relation der Zielgruppenreichweite zur Gesamtreichweite eines Mediums. Werden zur Berechnung Reichweitenprozente gewählt, ist das Ergebnis der Reichweiten-Index, nimmt man absolute Reichweiten als Berechnungsgrundlage, ergibt sich daraus der Zielgruppenanteil, der auch aussagt, wie effektiv Haushaltswerbung ist.

adressierte Werbeformen

Sind Werbeformen, die postalisch an konkrete Adressen, d.h. haushaltsgenau an Endverbraucher adressiert versendet werden, z.B. Direct Mailings in Form von Postwurfsendungen oder Prospektverteilung. Adressierte Werbung darf nur an solche Adressen durchgeführt werden, für die ein sogenannter Opt-in, also eine Einwilligung des Verbrauchers vorliegt. Direct-Mailings erreichen insbes. durch ihre Personalierungs- und Personalisierungs- und Selektionsmöglichkeiten in der Regel höhere Response-Quoten als z.B. unadressierte Werbeformen, sind aber aufgrund der Porto- und Produktionskosten auch deutlich teurer.

Mailings sind durch die veränderte Datenschutzgesetzgebung zudem deutlich unattraktiver geworden. Unadressierte Werbeformen, die heute z.B. ebenfalls mikrogeographisch und nach Zielgruppen optimiert und somit treffsicherer als in Vergangenheit und dadurch mit geringen Streuverlusten zugestellt werden können haben von diesem Trend profitiert.

Antizyklische Werbung

sind Aktivitäten aus konjunkturellem Anlass. Das heißt überproportionale Werbeaufwendung zu einem Zeitpunkt, in dem Nachfrage und Beschäftigung in der Volkswirtschaft rückläufig sind (Rezession) bzw. Einschränkung der Werbeaufwendungen in Boomzeiten. Ein wissenschaftlicher Beweis für die generelle Richtigkeit der antizyklischen Werbung ist bisher nicht erbracht worden.

Anzeigenblatt

Ein Anzeigenblatt ist ein Printmedium und gehört der Gattung der Zeitung an. Klassischerweise wird ein Anzeigenblatt kostenlos abgegeben und finanziert sich hauptsächlich durch Anzeigen und beigelegte Haushaltswerbung. Es bestehen eine Vielzahl von Namen wie Anzeigenzeitung, (kostenlose) Wochenzeitung, Wochenblatt oder Stadtteil-Zeitung. Die Titel werden in Österreich Regionale Wochenzeitungen, in Oberbayern und in der Schweiz häufig schlicht Anzeiger genannt. Im englischen Sprachraum werden sie als free papers bzw. (free) non-daily papers bezeichnet.

Im Gegensatz zur Haushaltswerbung dürfen Anzeigen- und Wochenblätter auch an Haushalte mit Werbeverbot zugestellt werden. Ein Vorteil gegenüber der Direktverteilung ist oftmals die größere Akzeptanz aufgrund redaktioneller Inhalte und lokalem Geschehen, in die die Postwurfsendungen eingebettet sind. Als Nachteil sind oftmals die geringere Aufmerksamkeit der gegenüber dem eigentlichen Werbemedium sowie eine oftmals schwierigere Belegungsmöglichkeit nur einzelner Orte oder Ortsteile zu nennen.

Auflage

Unter Auflage versteht man die Anzahl der zustellbaren Werbeträger wie Postwurfsendungen. Diese kann Brutto (inklusive der Werbeverweigerer) oder Netto (exklusive der Werbeverweigerer) angegeben werden.

Awareness

Die Aufmerksamkeit und die Verankerung der Werbebotschaft im Bewusstsein, die man beim Rezipienten mit bestimmter Kommunikation von TV-Spot bis Haushaltswerbung erzielt.

Basismerkmale

Merkmale die im Wesentlichen die soziodemographische Umwelt beschreiben wie z.B. Bildung, Kaufkraft, Familienstand, Anzahl Kinder, etc.

Beihefter

Haushaltswerbung wie Prospekte und andere mehrseitige Druckerzeugnisse, die fest in eine Zeitschrift eingeheftet werden. Beihefter müssen dem Verlag (der Druckerei) vom Auftraggeber angeliefert werden.

Beilage

In Printmedien lose beigefügte Prospekte und andere Druckerzeugnisse wie Postwurfsendungen, die der Auftraggeber dem Verlag (der Druckerei) anliefern muss. Durch Beilagen sind meist kleinere Gebiete zu belegen als mit Anzeigen.

Bekanntheitsgrad

Ausmaß, in dem eine bestimmte Marke, ein Name oder Produkt usw. bekannt ist. Man unterscheidet dabei nach "aktiver" (und "passiver" Bekanntheit. Der Bekanntheitsgrad kann einen sehr starken Einfluss auf die Ergebnisse von Verteilungen haben: je höher der Bekanntheitsgrad, umso höher auch die Chance der Wiedererkennung (Werbewirkung, Aktiver Bekanntheitsgrad, Passiver Bekanntheitsgrad).

Brennpunktbefragungen

Trotz aller Gegenmaßnahmen kann es in bestimmten Zustellgebieten zu Reklamationen kommen. In diesen „Brennpunkten“ werden verstärkt Kontrollen und gegebenenfalls auch Befragungen bei Empfängern durchgeführt, um die Ursachen für die Probleme zu ermitteln und Lösungen zu finden. Brennpunkte müssen sich nicht zwangsläufig vermehrte Reklamationen ergeben. Sie können auch vom Qualitätsbeauftragten definiert werden, z.B. bei neuen Zustellern oder beim Einsatz von Subunternehmen.

Bruttohaushalte

Gesamtanzahl aller erreichbaren Haushalte in einem Gebiet (PLZ, Ort, Stadt).

Businessmapping

Als Business Mapping wird die kartographische Visualisierung von regionalen Strukturdaten, vorwiegend in Form betriebswirtschaftlich-statistischer Daten und Kennzahlen bezeichnet. Der Begriff wird häufig auch in einem etwas unschärferem Gebrauch als Bezeichnung für alle Maßnahmen der räumlichen Analyse, Planung und Optimierung von Strukturdaten in Geschäftsanwendungen verwendet, was bei Prospektverteilung und Haushaltswerbung Anwendung findet. Weitere Begriffe in diesem Kontext sind Geomarketing bzw. Mikromarketing.

Couponheft

Ein Couponheft oder häufiger Gutscheinbuch ist ein Printmedium in Form eines kleinen Buches, Heftes oder gefalteten Blattes, das mehrere gleichartig gestaltete Couponanzeigen sammelt. Diese Couponanzeigen können ausgeschnitten oder an eingearbeiteten Perforationslinien herausgerissen werden, nachdem sie zum Beispiel als Postwurfsendung an den Empfänger gebracht wurden.

Couponhefte werden von Unternehmen unterschiedlichster Branchenzugehörigkeit als zeitlich befristetes Marketinginstrument zur Umsatzsteigerung eingesetzt. Gegen Abgabe oder Vorlage einer herausgetrennten Couponanzeige werden dem Verbraucher die beworbenen Vergünstigungen des jeweiligen Anbieters eingeräumt. Couponhefte werden kostenlos als Postwurfsendung an Haushalte verteilt oder liegen zur Mitnahme an öffentlichen Stellen aus. Sie enthalten keinerlei redaktionellen Inhalt.

Couponing ist ein Kommunikationsinstrument der Werbung innerhalb eines Marketingplans, welches den Grundgedanken der in den 1950er und 1960er Jahren häufig verwendeten Rabattmarken nutzt. Dabei gewährt der Herausgeber einer ausgewählten Personengruppe gegen Vorlage eines Coupons einen Vorteil in Form eines Rabatts, einer Zugabe oder ähnlichem.

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